1.5 Jahre ist nicht lange nein, aber wenn man die falschen Leute einstellt und dies immer wieder tut, weil die GL unfähig ist, dann ist das die logische Konsequenz. Leider. Ich finds auch scheisse. Ich hätts gern anders. Aber ich argumentiere hier einfach dagegen, dass Schödi passt und seine Fehler nicht fatal sind und wieder das gleiche passiert wie mit den anderen 3. Logische Konsequenz wäre eigentlich dass man den Augenring Unihockeyspieler durch einen fähigen CEO austauscht. Dieser dann den richtigen Sportchef platziert. Und es aufwärts geht.
Sie hätten fatal sein können, wobei man ist noch nicht ganz über den Berg, aber den fatalen Teil kann man ziemlich sicher abwenden.
Daher würde ich zwar sicher keine genügende Bewertung bei der Ausländerauswahl geben, aber bei der restlichen Verantwortung, macht er aus meiner Sicht einen OK bis guten Job.
Bei den Schweizern glaube ich, macht er einen ziemlich guten Job. Natürlich kann man da diskutieren, wer von ihm ist und wer von Mitchell, aber im Grossen und Ganzen finde ich es sehr solid, wobei es nach nächster Saison einige Baustellen geben wird und er sich Beweisen kann (Wolf, Meyer, allg. Verteidigung).
Bei den Goalies finde ich sogar einen sehr guten Job, wie auch beim Headcoach.
Zudem geht glaube ich auch ein Wenig unter, dass er auch viele andere Dinge im sportlichen Bereich professionalisiert und ob man will oder nicht, auch das gehört zu seinem Job.
Allgemein halte ich den Sportchefjob als Wenig greifbar und auch schwierig bewertbar, da jeder Sportchefjob im CH-Hockey einzigartig ist, da die Umstände und der Club doch komplett andere Voraussetzungen bieten.
Es gibt dazu auch keine Ausbildung oder so, daher wächst man in die Aufgaben hinein, knüpft Kontakte, schafft ein Netzwerk, bekommt ein Gespür und kann den Club langfristig in eine sportliche positive Richtung entwickeln, auf allen Ebenen.
Gerade weil man sich entschieden hat einen unerfahrenen und jungen Sportchef zu verpflichten, muss man ihm aus meiner Sicht auch eine gewisse Geduld entgegen bringen um dann von dieser Entscheidung in Zukunft zu profitieren.
Dazu gehören aber trotzdem auch Fehler, wovon man aber mittelfristig auch wieder profitieren kann, wenn man zulässt, dass Erfahrung gewonnen und verwertet werden kann.
Aus meiner Sicht ist ein Teilbereich, zugegebenermassen sehr wichtiger Teilbereich, nicht genügend, in anderen Bereichen macht er aber einen ordentlichen Job.
Da ich auf dem Job Kontinuität als enorm wichtig erachte und ich glaube, dass die sportliche Führung aus Fehlern lernen wird und muss, sehe ich momentan keinen Grund hier einen Kahlschlag zu machen und wieder bei 0 zu beginnen.