Sind wir tatsächlich schon so weit, dass ein Dasein des Clubs im Profihockey nur noch mit RB als möglich erachtet wird?
Was machen dann Biel, Rappi und Langnau falsch? Die gehen ihren Weg und kommen nicht auf die Idee sich selbst zu verkaufen.
Wahrscheinlich weil sie weniger Leute im Umfeld haben die meinen, der Club müsse krampfhaft versuchen etwas sein, was er nicht oder nicht mehr ist.
Darin sehe ich den Ursprung des Übels, dass solche Ideen offenbar salonfähig werden. Dabei sollte man es einfach mal zum ersten mal in den letzten 20 Jahren schaffen, mindestens drei Jahre am Stück seriös zu wirtschaften und strategisch geschickt an der Stadionauslastung zu arbeiten.
Danke
@XAALLAAX für den Beitrag, das sehe ich ziemlich Deckungsgleich.
Wenn man sieht, wo wir herkommen und damit meine ich so das letzte Vierteljahrhundert, dann bin ich wirklich froh, ist man in relativ ruhigen wirtschaftlichen Gewässer unterwegs und das schon seit einigen Jahren. Am Limit wird es immer sein, wenn man sich breit abstützen möchte und keiner hat der jedes Jahr wirklich JEDES gewollte Loch stopft.
Natürlich würde ein zusätzlicher Geldgeber helfen, das bestreitet auch niemand, aber sich gerade seine ganze Identität dafür nehmen zu lassen, halte ich für den falschen und zu extremen Weg.
Wenn eine Swiss einsteigen würde, hätte wohl kaum einer etwas dagegen.. so als Gegenbeispiel.
Was man aber als Kloten unbedingt tun muss, ist sehr gut zu arbeiten. Für fast alles hat man eigentlich immer nur 1 Schuss und der muss immer sitzen.
Schödi hat hier sicherlich nicht immer voll ins Schwarze getroffen und das kostet halt wertvolle Punkte. Trotzdem glaube ich, dass er daraus lernen wird und wir davon profitieren können, weil er es A) besser machen wird und B) Kontinuität auf der Position Stabilität gibt und C) er aus meiner Sicht neben seiner Hauptaufgabe (1. Mannschaft) noch viele andere Dinge sehr gut macht.