Und das ist genau der Punkt: die meisten, mich inklusive, interessiert in erster Linie National League Spitzenhockey im Schluefweg! Die Junioren- und Vereinsarbeit in Ehren, aber das lockt mich in der Regel kaum oder nie in den Schluefweg. Ich will die Besten des Landes gegen mein Kloten spielen sehen und die Sponsoren lassen auch mehr Kohle springen, wenn ihr Logo in der National League, anstatt in der Swiss League, zu sehen ist. Wenn einem die Ligazugehörigkeit und der sportliche Gehalt egal sind, dann kann man auch Bülach schauen gehen. Da gehts zwar auch zur Sache, aber auf bescheidenerem Niveau, günstiger und weniger Zuschauer.
Doch, ich würde sagen es ist tatsächlich sehr einfach: wenn Schibli & Friends hier nicht regelmässig die Löcher stopfen, dann wirds eng oder verdammt teuer für jeden Einzelnen von uns! Und solche Bedingungen hält der Profibetrieb nicht lange aus und dann ist Kloten wieder MINDESTENS eine Etage tiefer. Dann stehen die Sponsoren noch weniger Schlange als sie es ohnehin schon (nicht) tun und wer pilgert dann bei diesen Gegnern noch in den Schluefweg....? Rein hypothetisch gesprochen glaube ich, dass bei einem erneuten Abstieg viel weniger Leute dem EHC die Stange halten würden, als dies noch 2018-2022 der Fall war.
Bin erstaunt, dass nach all den Fast-Konkursen und dem Abstieg gegenüber Schiblis Finanzspritzen bei einigen eine fast schon non-chalante Haltung durchschimmert.
Doch, ich würde sagen es ist tatsächlich sehr einfach: wenn Schibli & Friends hier nicht regelmässig die Löcher stopfen, dann wirds eng oder verdammt teuer für jeden Einzelnen von uns! Und solche Bedingungen hält der Profibetrieb nicht lange aus und dann ist Kloten wieder MINDESTENS eine Etage tiefer. Dann stehen die Sponsoren noch weniger Schlange als sie es ohnehin schon (nicht) tun und wer pilgert dann bei diesen Gegnern noch in den Schluefweg....? Rein hypothetisch gesprochen glaube ich, dass bei einem erneuten Abstieg viel weniger Leute dem EHC die Stange halten würden, als dies noch 2018-2022 der Fall war.
Bin erstaunt, dass nach all den Fast-Konkursen und dem Abstieg gegenüber Schiblis Finanzspritzen bei einigen eine fast schon non-chalante Haltung durchschimmert.
Und genau darum gehört Schibli die grösstmögliche Dankbarkeit. Weil er unseren Club alimentiert, ohne ihn nach seinen Vorstellungen auf den Kopf stellen zu wollen. Weil er die spezifische Klotener Identität respektiert, sie lebt und in ein Verhältnis zum sportlichen Erfolg setzt. Natürlich spielen wir in einer Liga, in der aberwitzige Löhne zur Tagesordnung gehören. Wollen wir auch im kurzfristig geprägten Konzert der ganz grossen Geldsäcke mitmachen? Und so den sportlichen Erfolg erzwingen versuchen wie unter Bircher? Dafür aber die finanzielle Stabilität und somit die Existenz des gesamten Clubs risikieren? Dann ist Schibli sicherlich der falsche. Schibli ist letztlich ein bodenständiger Fan, kein Mann der lauten Töne, keiner der grossen Verlautbarungen und Versprechungen.
Gut möglich, dass die Lohnschere in den nächsten Jahren noch weiter dreht, bis ins Absurde hinein. Geht man dann diesen Weg mit? Aus purer Unterhaltungslust, aus Erfolgssucht? Oder bleibt man dem Schibli-Kurs treu und versucht, in den bestehenden, beschissenen Verhältnissen etwas möglichst Nachhaltiges aufzubauen? Das ist wahrscheinlich die philosophische Frage die hinter der ganzen Sachen steckt. Eins ist gewiss: Wenn morgen Elon Musk kommen würde und uns eine Verdoppelung des Budgets verspricht, würden in diesem Forum die meisten aus dem jubeln nicht mehr herauskommen. Dass das keine nachhaltige Sache wäre, würden sie nicht sehen wollen. Wenn er dann nach fünf Jahren die Lust verlieren würde, dann wäre der Katzenjammer gross. Ich sage das nicht aus einer Fantasie heraus, ich habe ein vergleichbares Szenario vor 14 Jahren selber erleben dürfen. Und ich wünsche mir, dass dies das letzte Mal war.
Und jetzt noch etwas anderes: Mein Lob für Schiblis Kurs soll auf keinen einzigen Fall mit der Annahme verwechselt werden, dass ich gut finde, was operativ läuft. Das steht noch einmal auf einem ganz anderen Blatt geschrieben und darüber habe ich schon genügend Beiträge verschwendet. Auf dieser Ebene kommt dann auch meine einzige Einschränkung des Lobes an Schibli. Er scheint seinem leitenden Personal uneingeschränktes Vertrauen vorzuschiessen.