Dies&Das

Emilius

Lückenfüller
#21
Und das ist genau der Punkt: die meisten, mich inklusive, interessiert in erster Linie National League Spitzenhockey im Schluefweg! Die Junioren- und Vereinsarbeit in Ehren, aber das lockt mich in der Regel kaum oder nie in den Schluefweg. Ich will die Besten des Landes gegen mein Kloten spielen sehen und die Sponsoren lassen auch mehr Kohle springen, wenn ihr Logo in der National League, anstatt in der Swiss League, zu sehen ist. Wenn einem die Ligazugehörigkeit und der sportliche Gehalt egal sind, dann kann man auch Bülach schauen gehen. Da gehts zwar auch zur Sache, aber auf bescheidenerem Niveau, günstiger und weniger Zuschauer.

Doch, ich würde sagen es ist tatsächlich sehr einfach: wenn Schibli & Friends hier nicht regelmässig die Löcher stopfen, dann wirds eng oder verdammt teuer für jeden Einzelnen von uns! Und solche Bedingungen hält der Profibetrieb nicht lange aus und dann ist Kloten wieder MINDESTENS eine Etage tiefer. Dann stehen die Sponsoren noch weniger Schlange als sie es ohnehin schon (nicht) tun und wer pilgert dann bei diesen Gegnern noch in den Schluefweg....? Rein hypothetisch gesprochen glaube ich, dass bei einem erneuten Abstieg viel weniger Leute dem EHC die Stange halten würden, als dies noch 2018-2022 der Fall war.

Bin erstaunt, dass nach all den Fast-Konkursen und dem Abstieg gegenüber Schiblis Finanzspritzen bei einigen eine fast schon non-chalante Haltung durchschimmert.
Dein Beitrag ist ähnlich sinnvoll, wie wenn ich sagen würde: Wenn Dir die Vereinsidentität egal ist, dann kannst Du auch in Altstetten Eishockey schauen gehen. Das ist nicht weit entfernt, dort geht es zur Sache, es gibt weniger störende Sentimentalitäten, einfach erfolgreiches Hockey und oft sogar auf europäischer Bühne! Geh doch da hin! Ich sehe aber nicht ein, weshalb man hier die beiden Pole gegeneinander ausspielen sollte - im Gegensatz zu den (jüngeren) ZSC Fans haben ja die meisten hier den Tatbeweis bereits erbracht, dass sie dem EHC Kloten auch eine Liga tiefer folgen würden. Im Weiteren ist es wohl klar, dass wir uns als Fans so viel sportlichen Erfolg wie nur möglich wünschen.

Und genau darum gehört Schibli die grösstmögliche Dankbarkeit. Weil er unseren Club alimentiert, ohne ihn nach seinen Vorstellungen auf den Kopf stellen zu wollen. Weil er die spezifische Klotener Identität respektiert, sie lebt und in ein Verhältnis zum sportlichen Erfolg setzt. Natürlich spielen wir in einer Liga, in der aberwitzige Löhne zur Tagesordnung gehören. Wollen wir auch im kurzfristig geprägten Konzert der ganz grossen Geldsäcke mitmachen? Und so den sportlichen Erfolg erzwingen versuchen wie unter Bircher? Dafür aber die finanzielle Stabilität und somit die Existenz des gesamten Clubs risikieren? Dann ist Schibli sicherlich der falsche. Schibli ist letztlich ein bodenständiger Fan, kein Mann der lauten Töne, keiner der grossen Verlautbarungen und Versprechungen.

Gut möglich, dass die Lohnschere in den nächsten Jahren noch weiter dreht, bis ins Absurde hinein. Geht man dann diesen Weg mit? Aus purer Unterhaltungslust, aus Erfolgssucht? Oder bleibt man dem Schibli-Kurs treu und versucht, in den bestehenden, beschissenen Verhältnissen etwas möglichst Nachhaltiges aufzubauen? Das ist wahrscheinlich die philosophische Frage die hinter der ganzen Sachen steckt. Eins ist gewiss: Wenn morgen Elon Musk kommen würde und uns eine Verdoppelung des Budgets verspricht, würden in diesem Forum die meisten aus dem jubeln nicht mehr herauskommen. Dass das keine nachhaltige Sache wäre, würden sie nicht sehen wollen. Wenn er dann nach fünf Jahren die Lust verlieren würde, dann wäre der Katzenjammer gross. Ich sage das nicht aus einer Fantasie heraus, ich habe ein vergleichbares Szenario vor 14 Jahren selber erleben dürfen. Und ich wünsche mir, dass dies das letzte Mal war.

Und jetzt noch etwas anderes: Mein Lob für Schiblis Kurs soll auf keinen einzigen Fall mit der Annahme verwechselt werden, dass ich gut finde, was operativ läuft. Das steht noch einmal auf einem ganz anderen Blatt geschrieben und darüber habe ich schon genügend Beiträge verschwendet. Auf dieser Ebene kommt dann auch meine einzige Einschränkung des Lobes an Schibli. Er scheint seinem leitenden Personal uneingeschränktes Vertrauen vorzuschiessen.
 

Emilius

Lückenfüller
#22
Da ist teilweise etwas gar viel Sozialromantik in den Beiträgen.
Würde das strukturelle Defizit (und ich glaube nicht, dass der EHC Kloten jemals selbsttragend sein wird) nicht von Schibli gedeckt, gäbe es mittelfristig keinen EHC Kloten mehr. In der Swiss League wäre die ganze Sache noch viel defizitärer, als in der NLA A. Hat man die Jahre unter Schälchli gesehen. Und ein Mittelfeldclub in der Swissleague zu sein wird finanziell auch nicht funktionieren. Siehe z.B. Winterthur. Kein Mensch würde sich für ein solches Produkt interessieren. Da wäre die Sog-Wirkung vom ZSC und vom restlichen sportlichen und kulturellen Angebot im Grossraum Zürich viel zu gross. Auch die Juniorenbewegung wäre mittelfristig gefährdet. Aktuell ist Kloten ein interessantes Pflaster, weil die Promotion in die erste Mannschaft, als NLA-Spieler, möglich ist.
Und die Abhängigkeit von einem Mäzen zu kritisieren. Natürlich, Schibli wäre wohl der Erste, der das auch gut finden würde... Und ist ja glücklicherweise nicht so dass Schibli ein Luftschloss aufbaut, mit sehr grossem Defizit. Und wenn er dann einmal keine Lust mehr auf das Spielzeug hat, das Defizit so gross ist, dass niemand mehr einsteigen will. So wie damals bei den US/CAN-Investoren oder nach Gaydoul.
Mit Schibli haben wir jemanden, der das irgendwie bodenständig, mit gutem Augenmass angeht. Auch volksnah ist.
Aber natürlich: mein reines Fan-Herz hätte es auch lieber, wenn Kloten immer vorne mitspielen könnte. Geld kein Thema wäre. Aber das ist es halt nicht. Wenn der Club langfristig in der NLA überleben soll ist die Kohle ein wichtiges Thema.
Aber natürlich: wie schön war das damals, als der EHC Kloten bzw. das Defizit des EHC Kloten eine kleine Budgetposition in der Marketingabteilung der Swissair war. Bestenfalls die Dezimalrundung des Geschäftsberichts der Swissair beeinflusste. Ja, das waren noch Zeiten, damals...
Und bevor Du mit den SVP-Schlagworten (Sozialromantik) um dich wirfst: Von welcher Zeit sprichst Du mit dem keinen Budgetposten bei der Swissair? 1999 - 2001? Von einer Rettungsaktion bis zur nächsten? Ich bin wirklich nicht sicher, wer jetzt wem genau Naivität oder irgendeine Romantik vorzuwerfen sollte.
 
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Emilius

Lückenfüller
#23
Da wäre die Sog-Wirkung vom ZSC und vom restlichen sportlichen und kulturellen Angebot im Grossraum Zürich viel zu gross.
Noch etwas. Das Märli vom sportlichen und kulturellen Angebot im Grossraum Zürich als Wettbewerbsnachteil. Da wird doch tatsächlich immer wieder suggeriert, dass wir es im Grossraum Zürich besonders schwierig hätten, im Vergleich etwa zum Jura oder zur Leventina, wo es kaum eine Disco hat. Eine immer wieder gern gehörte Ausrede für Allerlei.

Wir leben im zahlungskräftigsten Grossraum der Schweiz. Hier leben - mit angrenzenden Kantonen/Regionen - knapp 2.5 Millionen Menschen. Hier genügt es, jede 200. Person (!) von einem gelegentlichen Kloten-Matchbesuch zu überzeugen, und man hat ein solide gefülltes Stadion. Es braucht die gelebte Überzeugung, dass der EHC Kloten etwas Gefreutes ist. Unsere Anzahl Gästefans ist ungleich höher als in Randgebieten. Man muss sie nur anständig behandeln, dann kommen sie auch in Zukunft. Ich sehe im schweizweiten Vergleich wirklich keinen Wettbewerbsnachteil unter solchen Vorzeichen.
 
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#24
Und bevor Du mit den SVP-Schlagworten (Sozialromantik) um dich wirfst: Von welcher Zeit sprichst Du mit dem keinen Budgetposten bei der Swissair? 1999 - 2001? Von einer Rettungsaktion bis zur nächsten? Ich bin wirklich nicht sicher, wer jetzt wem genau Naivität oder irgendeine Romantik vorzuwerfen sollte.
Ja. 1999 stieg die Swissair ein. Niemand konnte damals ahnen, dass 2001 die Swissair selber in eine Finanzkrise kam und P. Bossert die Aktien kaufte, damit der EHC Kloten nicht mit der Swissair unterging. Aber 1999 durfte man die Hoffnung haben, dass der EHC Kloten nicht alle Jahre wieder eine Bettelaktion machen müsse.
https://www.srf.ch/audio/tageschron...loten?id=bfc0c1a9-f6ad-40a1-b7a3-0eac6b980cb7
 

ElBarto

Stammspieler
#25
Die Frage ist halt, welchen Anteil auch Marjamäki an der quasi nicht vorhandenen Nachwuchsförderung hatte. Ich vermute doch, dass er da wesentlich mit in der Verlosung ist. Nun ist es an Schödi, dem Umfeld "den Gang rein zu tun" und an Liniger, Eier zu zeigen und gewissen Jungs ins kalte Wasser zu werfen. Natürlich wird er es nur tun, wenn sie auch die nötige Qualitäten haben, aber es gibt schon ein paar Jungs, welche eine Chance oder mehr Eiszeit (Meiers!) verdient haben. Hopp Chloote!
Absolut. Hatte die letzte Saison häufig das Gefühl dass Fehler von „unseren Junioren“ mehr ins Gewicht fielen bei Marjamäki als jene von Smirnoffs zum Beispiel… wie man einen Raffi Meier behandelt hat geht für mich gar nicht, wenn man die Philosophie haben möchte den eigenen Nachwuchs zu fördern.

Und ja nun liegt es auch an Schödi. Und genau da kritisiere ich ihn auch. Auch wenn ich mich leider wiederhole. (Sorry) Aber die Transfers von Prassl und Hügli halte ich für absolut sinnlos. Dieses Geld hätte man lieber in die Verteidigung investiert, wo es im Moment noch nicht von jungen aus dem eigenen Nachwuchs wimmelt. Das gehört halt schon auch zu einem Sportchef dazu, welcher mit unseren Mitteln zu recht kommen muss.

Und da würde ich es schon begrüssen wenn man Schödi etwas auf die Finger klopft.
 
#26
Absolut. Hatte die letzte Saison häufig das Gefühl dass Fehler von „unseren Junioren“ mehr ins Gewicht fielen bei Marjamäki als jene von Smirnoffs zum Beispiel… wie man einen Raffi Meier behandelt hat geht für mich gar nicht, wenn man die Philosophie haben möchte den eigenen Nachwuchs zu fördern.

Und ja nun liegt es auch an Schödi. Und genau da kritisiere ich ihn auch. Auch wenn ich mich leider wiederhole. (Sorry) Aber die Transfers von Prassl und Hügli halte ich für absolut sinnlos. Dieses Geld hätte man lieber in die Verteidigung investiert, wo es im Moment noch nicht von jungen aus dem eigenen Nachwuchs wimmelt. Das gehört halt schon auch zu einem Sportchef dazu, welcher mit unseren Mitteln zu recht kommen muss.

Und da würde ich es schon begrüssen wenn man Schödi etwas auf die Finger klopft.
Na dann wird jetzt wohl Lukas Baumgartner zum Zuge kommen. Er war zu Zeiten Jursinovs Junior in Kloten und hat selber miterlebt wie Junioren gefördert wurden. Mit Bärtschi, Helfi, Bühler, Stephan, Gossweiler und Baumgartner war ein kompletter Block reif für die NLA wenn auch nicht alle in Kloten.
 

Emilius

Lückenfüller
#27
Ja. 1999 stieg die Swissair ein. Niemand konnte damals ahnen, dass 2001 die Swissair selber in eine Finanzkrise kam und P. Bossert die Aktien kaufte, damit der EHC Kloten nicht mit der Swissair unterging. Aber 1999 durfte man die Hoffnung haben, dass der EHC Kloten nicht alle Jahre wieder eine Bettelaktion machen müsse.
https://www.srf.ch/audio/tageschron...loten?id=bfc0c1a9-f6ad-40a1-b7a3-0eac6b980cb7
Danke, ich kenne den Beitrag. Du kannst Dir trotzdem unöglich Zeiten zurückwünschen, in denen alle zwei Jahre ein Besitzerwechsel auf dem Programm stand. Wenn Du Schibli wirklich so dankbar bist, dann kannst Du ihm für Kontinuität danken.
 

fredyy

Hockeygott
#28
Vergesst das mit der schwarzen Null. Kein Klub schreibt über mehrere Saisons eine ausgeglichene Rechnung. Es gibt einfach verschiedene Möglichkeiten, die Zuschüsse in der Bilanz zu verstecken. Der SCB ist mit seinen Gastrobetrieben eine Ausnahme, stösst damit aber auch an Grenzen
 

Gletscher

Lückenfüller
#31
Unsere Anzahl Gästefans ist ungleich höher als in Randgebieten. Man muss sie nur anständig behandeln, dann kommen sie auch in Zukunft. Ich sehe im schweizweiten Vergleich wirklich keinen Wettbewerbsnachteil unter solchen Vorzeichen.
Genau das mit den Gästefans ist m.E. ein nicht zu unterschätzender Punkt. Der Trend geht zwar zu kleinen und ungemütlichen Sektoren, aber gerade wenn man Mühe hat, das Stadion mit den eigenen Fans zu füllen, sind die Gäste finanziell wichtig. Bsp. Rappi mit ihrem grossen Gästesektor. Ich bin sicher, die machen einen grossen Teil des Umsatzes mit den Gästefans. Diese Chance gäbe es auch bei uns. Mag vielleicht eine unpopuläre Meinung sein, aber bzgl. Gästesektor bzw. Umgang mit Gästefans sollte man vielleicht auch mal über die Bücher.
 
#36
Was hat das mit Sozialromantik zu tun? Ich kritisiere nur dass das CH Hockey sehr defizitär ist. Die Löhne entsprechen in keinster Weise dem was erwirtschaftet wird. (Im Vergleich zum Fussball) Und wenn man da nichts macht, wird das irgendwann wohl nicht mehr gut kommen. Es ist einfach keine gesunde Entwicklung.

Eben ich bin Schibli dankbar dass er das Spiel mitmacht und das Defizit deckt. Aber er ist, meiner Meinung nach, auch zum Teil selber schuld dass es ein solches Defizit gibt. Den ganzen Flow den man nach dem Aufstieg hatte, hat man vernichtet. Er muss die richtigen Leute am richtigen Ort haben und das hat er von mir aus gesehen nicht. Auch die Transfers passen überhaupt nicht zu unserer angespannten finanziellen Situation. Der eigene Nachwuchs wird komplett ignoriert.

Mir sind halt die Bossert Jahre geblieben. Der hat es geschafft, nach einigen Jahren wo er das Defizit decken musste, den Verein fast selbsttragend zu halten. Aber dafür muss man auch auf den Nachwuchs setzen. Und das macht man im Moment überhaupt nicht.
Leider hast du recht. Nachhaltigkeit ist wohl das Zauberwort. Der Nachwuchs müsste in der Struktur des EHC Kloten eine viel wichtigere Rolle spielen, stattdessen fokussiert man auf die NLA und behandelt den Nachwuchs seit Jahren mit einer Gleichgültigkeit, die unfassbar ist. Es fehlt an Engagement, Fachkompetenz, Mut und Visibilität.
Aber trotzdem, auch hier gibt es eine Kehrseite der Medallie: Was nützt mir ein guter Nachwuchsspieler, wenn er trotz einem ersten Profivertrag in Kloten das Weite sucht, weil er woanders viel besser entlöhnt wird? Diesen Prozess gilt es zu brechen, aber dafür braucht es Geld, welches wir nicht haben.
 
#37
Ja. So kann man es sehen. :) Aber natürlich kommt dann da auch wieder etwas Gastronomie-Aufwand dazu, wenn man mehr verkauft. Der Rückgang von 500 TCHF Umsatz in der Gastronomie führte auch dazu, dass 150 TCHF weniger Gastronomieaufwand verbucht werden musste. Damit kann man +/- auch schön die Marge ablesen, welche in der Gastronomie entsteht: für jeden zusätzlichen Franken an Gastronomieerlös (also ohne dass weiteres Personal eingestellt werden muss), erzielt der EHC einen Gewinn von 0.7 Franken. Die Ansage von Schibli kam damals nicht von ungefähr: willst Du EHC Kloten was Gutes tun, dann geht in den Schluef und fresst und sauft. In diesem Sinne werde ich die kommende Saison noch viel herzhafter und häufiger konsumieren :)

Patrick Hagen, CFO, präsentierte die Jahresrechnung. Die EHC Kloten Sport AG schloss das Geschäftsjahr 2025/26 mit einem Gewinn von CHF 16'744 ab. Die Erträge, bezogen auf die 26 Heimspiele der Regular Season, erreichten einen Rekordwert seit dem Wiederaufstieg. Zusätzliche Einnahmen aus Events, Gastronomie und Sponsoring entwickelten sich positiv. Dank konsequenter Kostendisziplin steht die EHC Kloten Sport AG finanziell so solide da wie noch nie, ergänzte Jan Schibli. Die Eigenkapitalquote beträgt 48 Prozent.


Die Generalversammlung nahm sämtliche Anträge an und bestätigte den Verwaltungsrat für eine weitere Amtszeit mit Jan Schibli als Verwaltungsratspräsident sowie Lukas Rich und Thomas Meier als Verwaltungsräte. Gleichzeitig wurde Jan Sommerhalder nach sechs Jahren engagierter Tätigkeit verdankt und für seinen grossen Einsatz bereits vor der Generalversammlung herzlich verabschiedet.

https://ehc-kloten.ch/news/news/27-ordentliche-generalversammlung-der-ehc-kloten-sport-ag
 
#38
Patrick Hagen, CFO, präsentierte die Jahresrechnung. Die EHC Kloten Sport AG schloss das Geschäftsjahr 2025/26 mit einem Gewinn von CHF 16'744 ab. Die Erträge, bezogen auf die 26 Heimspiele der Regular Season, erreichten einen Rekordwert seit dem Wiederaufstieg. Zusätzliche Einnahmen aus Events, Gastronomie und Sponsoring entwickelten sich positiv. Dank konsequenter Kostendisziplin steht die EHC Kloten Sport AG finanziell so solide da wie noch nie, ergänzte Jan Schibli. Die Eigenkapitalquote beträgt 48 Prozent.

Die Generalversammlung nahm sämtliche Anträge an und bestätigte den Verwaltungsrat für eine weitere Amtszeit mit Jan Schibli als Verwaltungsratspräsident sowie Lukas Rich und Thomas Meier als Verwaltungsräte. Gleichzeitig wurde Jan Sommerhalder nach sechs Jahren engagierter Tätigkeit verdankt und für seinen grossen Einsatz bereits vor der Generalversammlung herzlich verabschiedet.

https://ehc-kloten.ch/news/news/27-ordentliche-generalversammlung-der-ehc-kloten-sport-ag
Also doch - alles judihudigeissefudi :sneaky:
 
#39
Patrick Hagen, CFO, präsentierte die Jahresrechnung. Die EHC Kloten Sport AG schloss das Geschäftsjahr 2025/26 mit einem Gewinn von CHF 16'744 ab. Die Erträge, bezogen auf die 26 Heimspiele der Regular Season, erreichten einen Rekordwert seit dem Wiederaufstieg. Zusätzliche Einnahmen aus Events, Gastronomie und Sponsoring entwickelten sich positiv. Dank konsequenter Kostendisziplin steht die EHC Kloten Sport AG finanziell so solide da wie noch nie, ergänzte Jan Schibli. Die Eigenkapitalquote beträgt 48 Prozent.

Die Generalversammlung nahm sämtliche Anträge an und bestätigte den Verwaltungsrat für eine weitere Amtszeit mit Jan Schibli als Verwaltungsratspräsident sowie Lukas Rich und Thomas Meier als Verwaltungsräte. Gleichzeitig wurde Jan Sommerhalder nach sechs Jahren engagierter Tätigkeit verdankt und für seinen grossen Einsatz bereits vor der Generalversammlung herzlich verabschiedet.

https://ehc-kloten.ch/news/news/27-ordentliche-generalversammlung-der-ehc-kloten-sport-ag
Da steht nichts anderes als ich gesagt habe. Der Geschäftsbericht liegt mir vor. Die Einnahmen sind massiv geschrumpft, da keine Playins, keine PO. Und es ist halt extrem viel Schönfarberei, wenn man von einem positiven Ergebnis spricht, wenn dies nur wegen Zuwendung des Inhabers möglich ist. Vor der Zuwendung ist das Defizit deutlich größer, als im Vorjahr.
 
#40
Da steht nichts anderes als ich gesagt habe. Der Geschäftsbericht liegt mir vor. Die Einnahmen sind massiv geschrumpft, da keine Playins, keine PO. Und es ist halt extrem viel Schönfarberei, wenn man von einem positiven Ergebnis spricht, wenn dies nur wegen Zuwendung des Inhabers möglich ist. Vor der Zuwendung ist das Defizit deutlich größer, als im Vorjahr.
Leicht polemisch könnte man sich also dahin äussern, dass die Kommunikation des Jahresergebnises 25/26 der verzweifelte Versuch der strategischen EHCK-Führung ist, die operative Führung der AG demonstrativ zu stärken und mit einer erstaunlich grossen Portion Betriebsblindheit an ihr festzuhalten.

PS: Meine Dankbarkeit gg. dem unglaublich grossen Engagement von Jan Schibli für den EHCK kennt eigentlich fast keine Grenzen.
 
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