Presseschau

Zusammenfassung Artikel Stadt-Anzeiger Kloten vom 05.02.26

Im Interview mit dem Klotener Anzeiger betont EHC-Kloten-Sportchef Ricardo Schödler, dass der jüngste Sieg gegen Biel zwar wichtig gewesen sei, die Situation aber weiterhin angespannt bleibe. Nach der Olympia-Pause stehen noch sechs entscheidende Spiele an, wobei das Hauptziel klar darin besteht, den 13. Tabellenrang und damit die Playouts zu vermeiden. Ein Vorstoss in die Play-ins sei angesichts des grossen Punkteabstands zwar theoretisch möglich, realistisch jedoch sehr schwierig.

Schödler unterstreicht mehrfach den guten Teamgeist und die mentale Stabilität der Mannschaft. Auch Niederlagen würden das Team nicht aus der Bahn werfen. Positiv hebt er zudem den Nachwuchstag hervor, der ganz im Zeichen der Kinder und Familien stand und aus seiner Sicht für den Verein und den Schweizer Eishockey-Nachwuchs von grosser Bedeutung ist.

In sportlicher Hinsicht erklärt Schödler, dass die Verpflichtung eines zusätzlichen ausländischen Spielers trotz wiederholter Verletzungen – insbesondere von Brandon Gignac – derzeit kein Thema sei, da passende Optionen und finanzielle Mittel fehlten. Gerüchte über einen möglichen Wechsel von Goalie Leonardo Genoni Berra nach Bern weist er entschieden zurück und wertet diese vielmehr als Kompliment für die Arbeit in Kloten.

Zur Vertragssituation von Leistungsträger Dario Meyer zeigt sich Schödler zurückhaltend. Eine frühzeitige Verlängerung sei aktuell kein Thema, da der Fokus klar auf der sportlichen Rettung liege. Abschliessend äussert er sich erfreut über die Olympia-Teilnahme von Torhüter Davide Fadani, die sowohl für den Spieler als auch für den Klub ein grosses Highlight darstelle.

Quelle:
Richard Stoffel: «Es gilt, den 13. Rang zu verhindern», Klotener Anzeiger, 5. Februar 2026.
 
Da der Titel hinter Aboschranke ist hier eine Zusammenfassung:

Steve Kellenberger, langjähriger Captain und Rekordspieler des EHC Kloten, beendet nach über 1000 Profispielen seine aktive Karriere. Während rund 20 Jahren prägte er den Verein sportlich und menschlich. Er gewann mit Kloten zwei Vizemeistertitel und feierte 2017 den Cupsieg im heimischen, ausverkauften Stadion – ein Moment, den er als einen der Höhepunkte seiner Laufbahn bezeichnet. Gleichzeitig erlebte er auch schwierige Phasen, darunter den bitteren Abstieg des Traditionsclubs nach 56 Jahren in der höchsten Liga sowie den späteren Wiederaufstieg.
Sein Weg begann vor zwei Jahrzehnten im Fanionteam. An sein erstes Spiel erinnert er sich kaum, wohl aber an sein erstes Tor gegen Zug, als er einen Abpraller verwertete. 2012 wechselte Kellenberger nach sieben Jahren bei Kloten zum EHC Biel, nachdem der Club nach einer Schulterverletzung mit einer Vertragsverlängerung gezögert hatte. In Biel spielte er zwei erfolgreiche Jahre, kehrte jedoch nach Kloten zurück, weil er dort «noch eine Rechnung offen» hatte. Mit grossem Ehrgeiz und Beharrlichkeit setzte er sich endgültig durch und wurde zum langjährigen Captain. Seinen Erfolg führt er auch auf seine Sturheit zurück: Aufgeben sei für ihn nie eine Option gewesen.
Kellenberger war vielseitig einsetzbar, spielte im Verlauf seiner Karriere sowohl im Sturm als auch in der Verteidigung und stellte sich stets in den Dienst der Mannschaft. Als prägende Figur in der Kabine und auf dem Eis galt er als Führungsspieler mit grossem Einfluss auf Teamgeist und Identität.
Dass seine Karriere nun endet, liegt auch daran, dass er kein Angebot für eine weitere Saison erhielt. Dem Club bleibt er jedoch erhalten: Ab Mai übernimmt er als Headcoach die U18-Mannschaft des EHC Kloten. Erste Trainererfahrungen sammelte er bereits im Nachwuchs, unter anderem beim Training seines Sohnes. Besonders reizt ihn die Arbeit mit Jugendlichen im Alter zwischen U16 und U21, da dort bereits auf professionellem Niveau gearbeitet werde.
Sein letzter Einsatz in der Regular Season in der Swiss-Arena ist für den 7. März angekündigt; der Club plant einen Abschiedsabend zu Ehren seiner aussergewöhnlichen Karriere. Am meisten werde er die Zeit mit seinen Teamkollegen und das Spielen vor den Fans vermissen – auch wenn er das endgültige Karriereende noch nicht ganz realisieren könne.
Quelle: Tages-Anzeiger vom 21.02.2026.
 
Die Schweizer Eishockey-Oscars: Matej Stransky wird zum wertvollsten Spieler gewählt – und kehrt dem HCD den Rücken

Die Coaches und Captains der National League haben für Tamedia zum 22. Mal die prägendsten Figuren der Qualifikation erkoren. Der HC Davos dominiert – und ein 39-Jähriger verblüfft alle.

Anerkennung durch die Gegner – im Eishockey gibt es kaum eine grössere Auszeichnung. Bereits zum 22. Mal haben die Coachs und Captains der National League für die Tamedia-Sportredaktion die herausragenden Persönlichkeiten der Qualifikation bestimmt. Gewählt werden konnten ausschliesslich Spieler der gegnerischen Teams – nicht die eigenen.

Erkoren wurden der wertvollste Spieler (MVP), der beste Goalie, Verteidiger und Stürmer, der Aufsteiger der Saison sowie der Coach des Jahres. Hinzu kommen die All-Star-Teams mit und ohne Ausländer.

MVP und bester Stürmer: Matej Stransky (Davos)
Matej Stransky trat diese Saison in grosse Fussstapfen: Er übernahm beim HCD das Captainamt von Andres Ambühl, einer Legende des Schweizer Eishockeys. Das «C» auf der Brust beflügelte ihn. Er schoss nicht nur die meisten Tore der Liga (28), sondern führte die Bündner mit seiner Entschlossenheit auch zum Qualifikationssieg.

Dafür wurde der 32-Jährige mit deutlichem Vorsprung zum wertvollsten Spieler gewählt. Er ist der vierte tschechische MVP in jüngerer Zeit – nach Dominik Kubalik (2018/19), Jan Kovar (2020/21) und Roman Cervenka (2022/23). Selbstredend wurde er auch als bester Stürmer ausgezeichnet.

Seit 2021 ist der 1,93 Meter grosse Hüne mit seinem wuchtigen Schuss und seiner Zweikampfstärke ein fester Wert in der Davoser Offensive. 2024 wurde er Weltmeister, nun möchte er den HCD zum Abschied noch zum Schweizer-Meister-Titel führen.

Denn der beste Einzelspieler der Liga kehrt den Bündnern nach dieser Saison trotz weiterlaufenden Vertrags den Rücken und heuert in seiner Heimat bei Pardubice an – um wieder mit seiner Familie zusammen zu sein. Seine Frau ist in dieser Saison mit den beiden Kindern in Tschechien geblieben. Beim HCD zeigt man Verständnis, doch der Abgang des MVP ist ein schwerer Verlust.

Bester Goalie: Reto Berra (Fribourg)
Reto Berra hat noch lange nicht genug. Mit 39 spielt er bei Gottéron eine seiner besten Saisons, wenn nicht gar seine beste. War er 2021/22 ex aequo mit Leonardo Genoni zum besten Goalie gewählt worden, stach er diesmal alle aus: Er erhielt 16 Stimmen und distanzierte Simon Hrubec (sechs) und Sandro Aeschlimann (vier) klar. Was ist sein Geheimnis, dass er im hohen Alter noch so gut spielt? Er sei mit der Erfahrung ruhiger geworden, sagt der 1,94-Meter-Hüne.

Fribourg gab schon im vergangenen August bekannt, dass es ab 2026/27 mit Ludovic Waeber als Nummer 1 plant. Worauf Berra beim EHC Kloten unterschrieb – für zwei Jahre. Ob man das an der Saane nun bereut?

Jedenfalls zeigt Berra, dass Klasse kein Ablaufdatum hat. Nach einer einjährigen Auszeit im Nationalteam kehrte er auch wieder auf die internationale Bühne zurück und war er an Olympia Back-up von Genoni. Gut möglich, dass das Schweizer Goalieduo an der Heim-WM Berra/Genoni heissen wird. Dreimal WM-Silber hat Berra schon.

Bester Verteidiger: Erik Brännström (Lausanne)
Dass Erik Brännström gut zur Schweizer Liga passen würde, war zu erwarten. Aber so gut? Im Herbst 2020 gab der Schwede während der Coronapause in der NHL bei seinem zweimonatigen Gastspiel für die SCL Tigers eine Kostprobe seines Könnens, nun dominiert er bei Lausanne nach Belieben. Brännström liebt das Offensivspiel und profitiert davon, dass er hier mehr Raum und Zeit hat, um seine Kreativität auszuleben. Mit 23 von 26 möglichen Stimmen wurde er zum besten Verteidiger gewählt.

In der NHL in der ersten Runde gedraftet, wurde er als grosses Talent gehandelt und mit Ausnahmespieler Erik Karlsson verglichen. Doch die Last der Erwartungen habe ihn fast erdrückt, sagt der 26-Jährige rückblickend. Das Pendeln zwischen NHL und Farmteam zermürbte ihn, sein Selbstvertrauen litt. In Lausanne geniesst er nun das uneingeschränkte Vertrauen von Coach Geoff Ward und hat die Freude am Eishockey wiederentdeckt.

Ganz hat er seinen NHL-Traum aber noch nicht losgelassen. Irgendwann würde er auch gerne noch in der besten Liga zeigen, was in ihm steckt.

Aufsteiger der Saison: Attilio Biasca (Fribourg)
Ein Wechsel in die Fremde kann auf einen jungen Spieler beflügelnd wirken. Wie nun bei Attilio Biasca. Der 22-Jährige wurde beim EVZ gross, und man hätte ihn liebend gerne behalten, doch er entschied sich für einen Wechsel zu Gottéron und hat sich da zum Goalgetter entwickelt. Gradlinig und furchtlos, ist er mit 15 Toren sogar der beste Schweizer Torschütze der Freiburger. Das trug ihm den Titel des Aufsteigers der Saison ein.

Coach des Jahres: Josh Holden (Davos)
Als Spieler war Josh Holden wild und unzähmbar, manchmal überschritt er Grenzen. Als Coach musste er sich beim HC Davos neu erfinden. Oder besser: disziplinieren. Das gelang ihm nicht immer. Als er in seiner ersten Davoser Saison während des Spengler-Cup-Finals 2023 den Slowaken Tomas Jurco auf der Bank am Leibchen zerrte und ihn heftig durchschüttelte, schlug das hohe Wellen. Inzwischen wirkt Holden an der Bande ganz besonnen, auch wenn es in ihm drinnen brodelt.

Als Assistent von Dan Tangnes beim EV Zug genoss der 48-Jährige die wohl beste Ausbildung, die man sich wünschen kann. In seinem dritten Jahr als Headcoach führte er den HCD nun auf Rang 1 und wurde mit 22 Stimmen mit grossem Vorsprung vor Luganos Tomas Mitell (fünf) zum Trainer des Jahres gewählt. Doch die grösste Nervenprobe steht für ihn noch an: Davos startet als Favorit ins Playoff – damit muss man umgehen können.

Das All-Star-Team
Das dürfte Nationalcoach Patrick Fischer freuen: Neben Reto Berra, Erik Brännström und Matej Stransky schafften es mit Lukas Frick, Denis Malgin und Théo Rochette drei Schweizer Feldspieler ins All-Star-Team. Frick brilliert beim HCD als Offensivverteidiger, Rochette wird immer stärker, und Malgin spielt einfach wie Malgin.

Das Schweizer All-Star-Team
Nicht sechs, sondern gleich acht Namen umfasst das Schweizer All-Star-Team inklusive der bereits genannten Schweizer. Denn Dean Kukan und Michael Fora erhielten je 12 Stimmen, und Luca Fazzini und Sandro Schmid liegen mit je 15 Stimmen ebenfalls gleichauf.

(Tagi, 10.3.26)
 
Gutes Interview mit Schödi:

Artikel: «Unsere Torproduktion ist zu niedrig»
Quelle: Klotener Anzeiger, 12.03.2026

1. Saisonbilanz und Klassenerhalt

Der EHC Kloten beendete die Qualifikation der National League auf dem 12. Platz und konnte damit ein Play-out gegen HC Ajoie vermeiden. Der Klassenerhalt stand bereits vor dem letzten Spiel fest, unter anderem dank eines 2:1-Siegs nach Verlängerung gegen den HC Lugano.


Sportchef Ricardo Schödler zeigte sich erleichtert über den gesicherten Ligaerhalt, betonte aber, dass dies nicht das eigentliche Ziel des Clubs sei. Kloten wolle künftig wieder um die Play-ins (Top-10) kämpfen. Dafür müsse das Team mindestens vier andere Mannschaften hinter sich lassen – ein ambitioniertes, aber realistisches Ziel.


2. Hauptproblem der Saison: Zu wenig Tore

Das grösste sportliche Defizit der Saison sieht Schödler in der zu geringen Offensivproduktion.


  • Kloten erzielte 117 Tore in 52 Spielen
  • Nur HC Ajoie war mit 105 Treffern noch schwächer
  • Qualifikationssieger HC Davos erzielte dagegen 191 Tore

Zusätzlich stellte Kloten – wie auch der SC Bernkeinen Spieler mit mindestens 30 Skorerpunkten.


Schödler folgert daraus klar:


Die Torproduktion des Teams ist insgesamt zu niedrig.​

Er schätzt, dass 15–20 zusätzliche Tore wahrscheinlich ausgereicht hätten, um die Play-ins zu erreichen – vorausgesetzt, die Defensive hätte sich nicht verschlechtert.


3. Rolle der ausländischen Spieler (Imports)

Ein weiterer wichtiger Faktor ist laut Schödler die Produktivität der ausländischen Stürmer. Im Vergleich zu finanziell ähnlich aufgestellten Clubs wie


  • HC Ambri-Piotta
  • SCL Tigers
  • HC Ajoie

sei der Punkte-Output der Imports in Kloten unterdurchschnittlich gewesen.


Trotzdem betont Schödler, dass Spieler nicht nur nach Skorerpunkten beurteilt werden dürfen, da auch andere Rollen im Team wichtig sind.


4. Unterschiede zwischen den National-League-Klubs

Schödler beschreibt unterschiedliche Teamstrategien innerhalb der Liga:


  • HC Ambri-Piotta setzt stark auf ausländische Spieler („all in“), hat aber weniger starke Schweizer.
  • HC Ajoie verfügt fast ausschliesslich über Imports.
  • Kloten wolle dagegen eine ausgeglichene Mischung aus:
    • jungen Spielern
    • erfahrenen Schweizern
    • einigen starken Ausländern

Ziel sei eine homogene Mannschaft, in der jeder seine Rolle erfüllt.


5. Transfer- und Kaderplanung

Für die nächste Saison sind mehrere Personalfragen offen.

Imports

Eine sechste Importposition ist noch nicht vergeben. Kandidaten aus dem aktuellen Kader sind:


  • Robert Leino
  • Pontus Åberg

Nicht mehr Teil der Planungen ist dagegen:


  • Tyler Morley

Ein Transfer eines Spielers aus der IIHF Ice Hockey World Championship (die 2026 teilweise in der Schweiz stattfindet) gilt als unwahrscheinlich, da solche Spieler für Kloten finanziell kaum realisierbar seien.


6. Schweizer Spieler und Torproduktion

Einige Schweizer Spieler sollen künftig mehr Tore liefern.


Wichtige Offensivspieler:


  • Dario Meyer – Topscorer mit 15 Toren
  • Mischa Ramel
  • Keanu Derungs

Neue Hoffnungsträger aus Lausanne HC:


  • Raphael Prassl
  • Michael Hügli

Der Abgang von Axel Simic (zweitbester Schweizer Torschütze) wird zwar bemerkt, doch Schödler relativiert dessen Bedeutung, da Simic nicht konstant viele Punkte erzielt habe.


7. Bedeutung von Neuzugang Arttu Ruotsalainen

Besonders wichtig für die Offensivsteigerung soll der finnische Rückkehrer sein:


  • Arttu Ruotsalainen

Er spielte zuletzt eine zentrale Rolle beim Champions-League-Sieger Frölunda HC und habe sich als Spieler stark weiterentwickelt. Schödler erwartet, dass er ein Schlüsselspieler für die Offensive wird.


8. Weitere Personalentscheidungen

Weitere Themen im Interview:

Joel Henry

  • Joel Henry überzeugte nach der Olympia-Pause
  • erhielt ein Vertragsangebot, hat aber noch nicht unterschrieben.
Dario Meyer

  • Gespräche über eine vorzeitige Vertragsverlängerung laufen (aktueller Vertrag bis 2027).
Deniss Smirnovs

  • seine Zukunft ist offen; er könnte bleiben, falls keine bessere Option gefunden wird.

9. Trainer- und Stafffragen

Der bisherige Goalie-Trainer Tim Bertsches verlässt den Verein nach fünf Jahren. Sein Nachfolger steht bereits fest, wird aber erst später bekanntgegeben, da dessen aktuelles Team noch im Wettbewerb steht.


Langfristig könnte der zukünftige Kloten-Torhüter


  • Reto Berra

nach seiner aktiven Karriere eine Rolle als Goalie-Trainer übernehmen.


10. Captain-Frage

Der aktuelle Captain Steve Kellenberger („Chälli“) bleibt bis zum Saisonabschluss offiziell Captain. Für die kommende Saison wurde noch keine Entscheidung getroffen.


Mögliche Modelle:


  • Entscheidung durch Sportchef
  • Entscheidung durch Vereinsführung
  • Mitsprache der Mannschaft

11. Analyse der Saisonverläufe

Ein weiteres Problem war laut Schödler die fehlende Konstanz:


  • Kloten startete nach 10 Spielen noch auf Rang 8
  • danach rutschte das Team kontinuierlich ab

Entscheidende Punkte gingen verloren gegen:


  • HC Ajoie
  • HC Lugano
  • SCL Tigers

Auch eine Niederlage gegen die ZSC Lions trotz spielerischer Dominanz wird als Beispiel genannt.


12. Ausblick auf die nächste Saison

Für die kommende Saison verfolgt der Club mehrere Ziele:


  • Steigerung der Torproduktion
  • Weiterentwicklung des Spielsystems
  • Integration junger Spieler

Talente mit Entwicklungspotenzial:


  • Leandro Hausheer
  • Noah Delémont
  • Rafael Meier
  • Simon Meier

Auch Nachwuchsspieler könnten künftig stärker integriert werden.



Kernaussage des Interviews:
Der EHC Kloten hat den Klassenerhalt zwar geschafft, muss aber vor allem seine Offensivleistung deutlich steigern. Mehr Tore – insbesondere durch Imports und Schlüsselspieler – gelten als entscheidender Faktor, um in der nächsten Saison die Play-ins zu erreichen.
 
Ich habe dieses Interview im Klotener Anzeiger gelesen. Was mich wieder leicht irritiert zurück liess, war folgende Antwort von Schödi auf die Frage des Journalisten, wer denn nun die Punkte von Simic ersetzen solle:
"Er hatte nur eine Saison mit mehr als 20 Scorerpunkten in der Qualitifkation. Es ist nicht so, dass wir von ihm jedes Jahr 17 oder 18 Tore erhielten. Dario Meyer hilft uns. Dann Micha Ramel oder Keanu Derungs. Dazu kommen die Lausanner Neuzugänge Raphael Prassl und Michael Hügli".

Mmmm... wenn man Dario Meyer einmal ausklammert, sind das 6 Tore von Ramel, 6 von Derungs, und je 1 (...) von Prassl und Hügli. Macht summa summarum 14 Tore in der Regular Season 25/26; oder im Schnitt 3.5 Tore pro Spieler. Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass wir von Derungs pro Saison mehr als 6 Tore erwarten können und dass Ramel wieder an die Vorsaison anknüpfen kann, ist alles andere als sicher. Ob die beiden Lausanner mit mehr Eiszeit und mehr Vertrauen seitens Trainer-Staff produktiver werden? Wir sollten tagelang beten... auch dafür, dass der offensive Output von Meyer stabil bleibt und er an den Club gebunden werden kann.

Ich sehe es wie einige hier drinn... die letzte offensive Ausländer-Position muss überdurchschnittlich besetzt werden. Ob dies Pontus sein kann? Mein Bauchgefühl sagt eher "nein"...

Wie können wir nächste Saison 4 Teams hinter uns lassen? Reto Berra macht den Laden dicht, Johansson erinnert an Eldebrink, R2 macht eine Saison lang einen auf Miro Ausgabe Herbst 24/25 und die Jungen wie die Meier Brothers etc. wachsen über sich hinaus. Und das alles unter dem Kommando von Gandalfjämki dem Grauen, welche die wichtige Magie aus seinem Hut und gleichzeitg dem Brandon seine Verletzungsanfälligkeit weg zaubert.
 
Zuletzt bearbeitet:
War auch mein erster Gedanke als ich das gelesen habe. Man scheint den Abgang von Simic etwas auf die leichte Schulter zu nehmen bzw. wird er in typischer Schödi-Manier schöngeredet.

Wie er selber ja auch erkannt hat, war das Toreschiessen unser grösstes Problem diese Saison. Da ist es schon nicht gerade hilfreich wenn ausgerechnet der Schweizer mit dem meiner Meinung nach klar besten Schuss geht.
Ich war ja diese Saison auch eher kritisch gegenüber Simic, aber er war dann doch der zweitbeste CH-Skorer (mit 5 Punkten Abstand auf den dritten) und der zweitbeste Torschütze (mit 4 Toren Abstand auf den dritten). Zusätzlich hatte er viel Pech mit Fünf Metalltreffern und hat ja bereits bewiesen dass er das Potential für viel mehr hätte.
 
Falls diese Aussage tatsächlich so von ihm gesagt wurde, verstehe ich das auch nicht.
Simic war zwar nie wirklich konstant, trotzdem war er immer für ein wichtiges Tor gut und war auch sehr beliebt in der Mannschaft.
 
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