Transfers 2025/26

katorz

Flaschenhalter
Kommt doch recht überraschend. Mag mich gar nicht erinnern, ob es schon einmal ein Trainertausch in ähnlicher Form gab. Laut Google haben Zug und der ZSC vor 40 Jahren einen ähnlichen Move gemacht.

Nun denn, auch hier gilt: Reisende soll man nicht aufhalten.
Irgendwer ist auf jemanden zugegangen, plötzlich tat sich für Marja eine grössere Tür auf und so zieht er von dannen. Ich hätte ihn gerne länger bei uns gesehen, aber janu. Vermutlich mehr Salär, mutmasslich grössere Chancen, kann ich akzeptieren. Guter Job gemacht, absolut kein Groll.

Ich bin Fan des EHC. Ich werde immer auf der rechten Spur bleiben. Spieler und Trainer kommen, bleiben, überholen und ziehen auf der linken Spur weiter, auf der Suche nach dem bestmöglichen Deal. Die Zeiten der Dinosaurier, die sechs, sieben oder mehr Jahre beim Club bleiben sind schon lange passé. Was soll ich mich darüber nerven oder spekulieren wer jetzt wem ans Bein gepisst hat oder unter die Decke gekrochen ist?

Was zählt ist die nächste Saison und auch da werden wir erst wieder in den Rückspiegel schauen, hoffen und bangen, das wir mit dem 13. und 14. nichts zu tun haben. Und vielleicht, ja vielleicht kommt wieder eine Saison in der wir über uns hinauswachsen und um Rang 10, bzw. 8 kämpfen können.

Ich kann mit Liniger sehr gut leben, auch wenn sein Abgang in der Zentraschweiz schon mitleiderregend war. Ich würde wünschen das es so passt wie mit Paterlini im Emmental, aus wenig das Optimum rausholen, die Jungen forcieren und sie halt den einen oder anderen Fehler machen lassen.

Meinen Support hat er zu 100%.

Ob R2 und Pontus auch mit Liniger unterschrieben hätten? Mindestens erhoffe ich mir für die Meiers deutlich mehr Eiszeit
Weshalb den nicht? Das sind doch keine AAA-Ausländer die es sich leisten können, eine Entscheidung vom Trainer abhängig zu machen. Das sind Profis aus dem mittleren Regal die für ihre Arbeit bezahlt werden. Da wartet doch niemand um ausgerechnet beim EHC anheuern zu können und macht das noch vom Trainer abhängig. Die Beiden haben kein besseres Angebot gefunden. Thats it.
Bei R2 (läck freu ich mich auf den) mag vielleicht die vertraute Umgebung bei einem gleichwertigen Angebot den Ausschlag gegeben haben.
Aber sonst?
Bitte nicht falsch verstehen, das ist die Meinung eines Fans, eines alten Grantlers, der nicht mehr daran glaubt, das ein Spieler des "EHC" oder der Fans wegen auf was Besseres verzichten würde.

Aber vielleicht liege ich auch ganz falsch.

Mögen die nächsten Spiele beginnen.
Aber erst noch Allez Gottéron.
 

Man versucht den Trainerwechsel als nächsten logischen Schritt zu verkaufen. In Wahrheit wirkt es wie ein unnötiges Risiko mit einem kleinen finanziellen Trostpflaster.

Der Abgang von Lauri wiegt nämlich schwerer, als es die Mitteilung vermuten lässt. Zwei Jahre hat er in Kloten gearbeitet und dabei das geliefert, was diesem Club lange gefehlt hat: Struktur, Disziplin und eine klare Spielidee. Keine wilden Ausschläge, sondern Stabilität. Man wusste, wofür Kloten steht und das ist im heutigen Hockey alles andere als selbstverständlich.

Und dann entscheidet man sich, genau das aufzugeben.

Stattdessen kommt Liniger. Ein Trainer, dessen Headcoach-Erfahrung sich auf ein paar Monate in Zug beschränkt. Kein voller Zyklus, kein echter Leistungsnachweis. Das ist kein „aufstrebender Top-Coach“, das ist eine Wette. Und zwar eine ziemlich teure, nicht wegen seines Vertrags, sondern wegen dem, was man aufs Spiel setzt.

Ironischerweise liegt der einzig wirklich saubere Move in diesem ganzen Prozess beim Abgang: Zug hat für Lauri eine Ablösesumme bezahlt. Heisst übersetzt: Kloten kassiert für einen funktionierenden Coach und ersetzt ihn durch ein Fragezeichen. Sportlich ergibt das wenig Sinn.
Das Argument „kennt den Club“ wirkt da fast verzweifelt. Als ob Vertrautheit automatisch Qualität ersetzt. Lauri hat Qualität geliefert ruhig, unspektakulär, aber effektiv. Genau das, was Kloten gebraucht hat.
Jetzt beginnt man wieder bei null.



Und wenn ich ehrlich bin: Die einzige Position, in der Kloten aus diesem Deal klar gewonnen hat, ist das Bankkonto.
 
Man versucht den Trainerwechsel als nächsten logischen Schritt zu verkaufen. In Wahrheit wirkt es wie ein unnötiges Risiko mit einem kleinen finanziellen Trostpflaster.

Der Abgang von Lauri wiegt nämlich schwerer, als es die Mitteilung vermuten lässt. Zwei Jahre hat er in Kloten gearbeitet und dabei das geliefert, was diesem Club lange gefehlt hat: Struktur, Disziplin und eine klare Spielidee. Keine wilden Ausschläge, sondern Stabilität. Man wusste, wofür Kloten steht und das ist im heutigen Hockey alles andere als selbstverständlich.

Und dann entscheidet man sich, genau das aufzugeben.

Stattdessen kommt Liniger. Ein Trainer, dessen Headcoach-Erfahrung sich auf ein paar Monate in Zug beschränkt. Kein voller Zyklus, kein echter Leistungsnachweis. Das ist kein „aufstrebender Top-Coach“, das ist eine Wette. Und zwar eine ziemlich teure, nicht wegen seines Vertrags, sondern wegen dem, was man aufs Spiel setzt.

Ironischerweise liegt der einzig wirklich saubere Move in diesem ganzen Prozess beim Abgang: Zug hat für Lauri eine Ablösesumme bezahlt. Heisst übersetzt: Kloten kassiert für einen funktionierenden Coach und ersetzt ihn durch ein Fragezeichen. Sportlich ergibt das wenig Sinn.
Das Argument „kennt den Club“ wirkt da fast verzweifelt. Als ob Vertrautheit automatisch Qualität ersetzt. Lauri hat Qualität geliefert ruhig, unspektakulär, aber effektiv. Genau das, was Kloten gebraucht hat.
Jetzt beginnt man wieder bei null.



Und wenn ich ehrlich bin: Die einzige Position, in der Kloten aus diesem Deal klar gewonnen hat, ist das Bankkonto.
Liest sich alles schön. Nur den zentralen Punkt übersiehst Du. Marjamäki wollte weg. Solch einen Trainer will ich nicht. Man stelle sich vor, er bewirbt sich mit Kenntnis vor beim EVZ und hätte den Job nicht bekommen.
 
Marjamäki war unbestritten ein guter Trainer der Kloten gut getan hat. Zumindest Struktur und Spielkultur war erkennbar. Leider hat im 2. Jahr auch jeder Coach der Gegner gewusst wie das Spielkonzept von Kloten funktioniert. Da war Ende mit Klotens Herrlichkeit. Marjamäki hatte keine weitere Idee die er der Mannschaft mitgeben konnte. Ob die Spieler oder er unfähig waren sei dahingestellt. Jetzt ist er weg auf eigenen Wunsch und Liniger kommt. Es hätte auch Bayer sein können insofern „schaun
Ma mal“ wie Franz gesagt hätte.
Solches Hockey wie im PO Final wird es in Kloten die nächsten Jahre sicher nicht zu sehen geben.
in diesem Sinne zum Wichtigsten des Tages. .
Vielen Dank den beiden Teams fur diese geile Serie und Gratulation an Fribourg. 🏆👏
 
...Ob das jetzt alleine finanzielle Hintergründe hat, oder man einfach schlecht das Budget einsetzt (falsche Ausländer, Berra? brauchts ihn? könnte man nicht besser DIE Identifikation behalten mit dem Trainer und bessere Ausländer holen?, undundund). Hab echt langsam Mühe...
Ich hoffe unserem super Marketing Team geht nun ein Licht auf und sie werben für Saisonkarten mit dem sympathischen Meistergolie statt mit irgendwelchen Verlierersprüchen warum man kein Geld hat. Hopp, Los!!!!
ok...
 
Chillets mal! Wir haben kein Geld für gar nichts🤦‍♂️ können nicht mal Leute halten mit bestehenden Verträgen geschweige den einen Meyer/Wolf an der Club binden. Seit froh das wir noch Geld für die Stadionmiete haben und nicht in Küssnacht spielen müssen.
 
Der Abgang von Lauri Marjamäki ist nicht das, was wir uns gewünscht haben. Hat es sich jedoch so abgespielt, wie es geschrieben wird, gab es leider keine andere Option, als ihn ziehen zu lassen. Er hat ihn diesen zwei Saisons die Mannschaft stabilisiert und ihr ein mehrheitlich erfolgreiches System eingetrichtert. In der ersten Saison hat er das absolute Maximum aus dem Team geholt, in der zweiten Saison hat er zumindest dafür gesorgt, dass wir nicht Playouts spielen müssen. Wir müssen schon nochmals klar betonen, dass wir letzte Saison auf den Ausländerpositionen schwach besetzt waren. Marjamäki muss nicht überbewertet werden, aber er ist definitiv ein guter Trainer und für einen Verein wie Kloten mit einem so tiefen Budget aus meiner Sicht auch ein wenig ein Glückfall gewesen.

Gegenüber der Verpflichtung von Liniger bin ich sehr skeptisch. Es ist ein weiteres grosses Risiko, dass man eingeht. Man hat bereits dieses Jahr bei den Ausländern ein grosses Risiko gewagt und wir haben alle gesehen, wie es herausgekommen ist. Ich lehne mich bei Liniger bereits jetzt so weit aus dem Fenster und bin leider fest davon überzeugt, dass das nicht gut kommen wird. Liniger mag ein guter Assistenztrainer oder auch Nati B Trainer sein. Er ist sicher auch ein guter Analytiker, der eben genau seine wertvolle Analyse dem Headcoach weitergeben kann und dann auch das ganze Trainerteam davon profitiert. Wenn ich an Liniger denke, denke ich an eine Person, die sich mehrheitlich im Hintergrund aufhält und dort wertvolle Arbeit innerhalb des Staffs aber auch innerhalb des Teams verrichtet. Der klassische Typ, der nie die ganz grosse Bühne erhält und wohl auch (fachlich) unterschätzt wird, weil es auch ein wenig an Ausstrahlung und Präsenz fehlt.
Solche Personen sind aber eben meistens die Nr. 2 oder 3, weil sie genau in diese Rolle passen. Setzt du sie an die Spitze, verlieren sie meistens ihr Potenzial, weil sie eine Rolle einnehmen müssen, die ihnen gar nicht zusagt und sie durch das eigentlich dann eher schlechter als besser werden. Vereinfacht dargestellt und auch nicht ganz passend auf die Funktion von Liniger bezogen, aber ein fachlich sehr guter Mitarbeitende wird nicht automatisch zu einem guten Chef, wenn er diese Chance erhält.

Ich lasse mich gerne vom Gegenteil überzeugen und wir alle wissen, dass wir nicht in die Glaskugel schauen können. Trotzdem glaube ich, dass man schon jetzt mit hoher Wahrscheinlichkeit davon ausgehen kann, dass das auch nächste Saison eine sehr zähe Saison wird.
 
Zuletzt bearbeitet:
Bin auch immernoch skeptisch was Liniger angeht...Irgendwie passt mir die Wortwahl "Wunschkandidat" nicht... das tönt für mich fast so, als hätte Schödler aktiv beim EVZ nachgefragt... Wie gesagt, sollten wir finanziell einen guten Deal gemacht haben und dafür noch einen Topspieler zu uns stossen würde, könnte ich damir leben. Habe aber irgendwie das Gefühl, dass das nicht passieren wird...
 
Irgendwie kann ich mir noch vorstellen, dass sollte sich Liniger nicht durchsetzen, wir wieder so ein Verein sind, der einen Fischer in der momentanen Verfassung mit offenen Armen empfangen würden. Auch wegen Schödis Nati Verbindungen etc. Ich hoffe, ich täusche mich. Aber kann mir das Szenario sehr sehr gut vorstellen. Naja, hoffen wir auf Liniger, wobei ich auch meine Zweifel habe, Marjamäki war für Kloten ein Glücksgriff (auch wenn er Schreiber nicht richtig spielen liess ;). Aber eben.
 
Einmal mehr zeigt es sich leider, dass man den Schalmeiengesängen der Imports nicht trauen kann. Marjamäki hat sich so lobend über Kloten geäussert, dass er diese Vision noch lange mittragen möchte, in Kloten wieder die Freude am Job gefunden hat. Und dann bewirbt er sich aktiv beim EVZ.... was hätte er und der EHC gemacht, wenn er den Job nicht erhalten hätte?
Und nun Liniger. Nebst den vielen Potentialspielern, haben wir nun auch noch einen Potentialtrainer. Kann alles funktionieren. Nur ist die Wahrscheinlichkeit grösser, dass man so erneut auf die Schnauze fällt. Als Schwanzclub wie Kloten braucht es Top-Besetzung bei: Goalie - Imports - Trainer. Aktuell qualifiziert nur der Goalie (aber da nagt der Zahn der Zeit....).
Ist es um die Finanzen (wieder) derart schlecht bestellt? Hoffe nicht. Und im Glatttal schreibt eine um die andere Firma Riesengewinne ein. Auch der Flughafen. Wieso interessiert sich da niemand für den EHC und ist bereit die eine oder andere Million ins Eishockey in Kloten zu investieren?
 
So jetzt geben wir dem Liniger mal eine Chance...Paterlini musste auch einmal starten, kam aus dem nichts und hat dann eingeschlagen - das kann auch mit Liniger gelingen. Ich denke der EVZ hatte nach Tanges auch andere Optionen und hat trotzdem dem Liniger eine Chance gegeben.
Wir sind ein Schwanzclub wegen unserem schwachen Markting, fehlenden Sponsoren, schlechten Ausländern und nicht wegen des Trainers! Egal ob der jetzt Marja oder Liniger heissen. So lange wir Spieler wie Meyer nicht mal halten können ist eine Trainerdiskussion hinfällig!
 
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