Dies&Das

Yotanke

Hockeygott
#3
Interessantes aus dem Geschäftsbericht des EHC Kloten.
Die Saison 25/26 wird vom sportlichen her als "neutral" eingestuft. Seit Aufstieg nun somit 2 Saisons mit überperformance, 1 neutral, 1 negativ.
Für die Saison 2026/27 wagt man bewusst keine Prognose (langfristiges Ziel ein Top 10 Club zu werden).

Finanzielles:
Vergleich Vorjahr 500 TCHF weniger Einnahmen aus der Gastronomie, 700 TCHF weniger aus Ticketing/Marketing.
Hat man letztes Jahr lediglich einen Verlust von -400 ausgewiesen, steigt der 2025/26 auf 1.2 Mio. an. Finanziert wird das dann mit sogenannten Sanierungsbeträgen, so dass der offizielle Abschluss einen Gewinn von 16 TCHF ausweist.
Randnotiz: in der abgelaufenen Saison wurde die letzte Tranche (250k) des Covid-Kredites zurückbezahlt.

Es dürfte klar sein, woher die 1.2 Mio. kommen: von Schibli und Friends!

Danke Jan, Danke, Danke, Danke, Danke. Danke für die Finanzierung meines Hobbys!! Man kann Ihnen einfach nicht genug Danke sagen!

Man sieht wie wichtig der sportliche Erfolg ist. 1.2 Mio. weniger Einnahmen, weil sportlich schlecht lief. Kleines Rechenbeispiel. Zusätzlich 500k in Sport investiert. Dafür wieder gleiche Ticketing und Gastronomieeinnahmen wie im Vorjahr (+1.2 Mio.). Ergebnis +700k.
Aber ja ich weiss, so einfach ist es nicht. Aber das Rechenbeispiel musste ich einfach bringen.
 

ElBarto

Stammspieler
#4
Interessantes aus dem Geschäftsbericht des EHC Kloten.
Die Saison 25/26 wird vom sportlichen her als "neutral" eingestuft. Seit Aufstieg nun somit 2 Saisons mit überperformance, 1 neutral, 1 negativ.
Für die Saison 2026/27 wagt man bewusst keine Prognose (langfristiges Ziel ein Top 10 Club zu werden).

Finanzielles:
Vergleich Vorjahr 500 TCHF weniger Einnahmen aus der Gastronomie, 700 TCHF weniger aus Ticketing/Marketing.
Hat man letztes Jahr lediglich einen Verlust von -400 ausgewiesen, steigt der 2025/26 auf 1.2 Mio. an. Finanziert wird das dann mit sogenannten Sanierungsbeträgen, so dass der offizielle Abschluss einen Gewinn von 16 TCHF ausweist.
Randnotiz: in der abgelaufenen Saison wurde die letzte Tranche (250k) des Covid-Kredites zurückbezahlt.

Es dürfte klar sein, woher die 1.2 Mio. kommen: von Schibli und Friends!

Danke Jan, Danke, Danke, Danke, Danke. Danke für die Finanzierung meines Hobbys!! Man kann Ihnen einfach nicht genug Danke sagen!

Man sieht wie wichtig der sportliche Erfolg ist. 1.2 Mio. weniger Einnahmen, weil sportlich schlecht lief. Kleines Rechenbeispiel. Zusätzlich 500k in Sport investiert. Dafür wieder gleiche Ticketing und Gastronomieeinnahmen wie im Vorjahr (+1.2 Mio.). Ergebnis +700k.
Aber ja ich weiss, so einfach ist es nicht. Aber das Rechenbeispiel musste ich einfach bringen.
Ja ein bisschen zu einfach. Am Ende erstellst du ein Budget und rechnest auch ein wenn es schief geht und da gibt es dann auch einen Max Betrag der bezahlt wird in dem Fall. Und darum wird eben nicht einfach eine halbe Million mehr investiert.

Ich weiss auf was du raus willst. Aber so einfach ist es eben nicht. Und das sollte man auch endlich begreifen.

Und nein er finanziert mein Hobby nicht. Das mache ich ganz alleine. Keine Ahnung wo dieser blödsinn herkommt dass er mir die Saisonkarte bezahlt…. Aber danke trotzdem dass er Jahrelang für den EHC alles gibt. Wenn er jetzt noch die richtigen Leute ersetzt könnte es gut kommen.
 

Yotanke

Hockeygott
#5
Ja ein bisschen zu einfach. Am Ende erstellst du ein Budget und rechnest auch ein wenn es schief geht und da gibt es dann auch einen Max Betrag der bezahlt wird in dem Fall. Und darum wird eben nicht einfach eine halbe Million mehr investiert.

Ich weiss auf was du raus willst. Aber so einfach ist es eben nicht. Und das sollte man auch endlich begreifen.

Und nein er finanziert mein Hobby nicht. Das mache ich ganz alleine. Keine Ahnung wo dieser blödsinn herkommt dass er mir die Saisonkarte bezahlt…. Aber danke trotzdem dass er Jahrelang für den EHC alles gibt. Wenn er jetzt noch die richtigen Leute ersetzt könnte es gut kommen.
Überleg mal was du da sagst. Wenn es keinen Mäzen gäbe, wie Schibli, gäbe es keinen EHC. Da könntest Du noch jahrelang Deine Saisonkarte zahlen. Bzw. wenn Schibli nichts einschiessen würde, wären die Preise für die Saisonkarten so exorbitant hoch, dass es keine(r) mehr kaufen würde. Du finanzierst allenfalls Teil Deines Hobbys. Schibli subventioniert den Rest.
 
#6
Ich bin Ehrenjan sehr dankbar und hoffe doch, dass dieser Verein eines Tages wieder ohne strukturelles Defizit geführt wird, so dass keine Abhängigkeit von einem Mäzen besteht. Ja, der Verein stünde vorerst an einem anderen Ort. Aber zu sein, wer man wirklich ist tut in der Regel gut.
 
#7
Überleg mal was du da sagst. Wenn es keinen Mäzen gäbe, wie Schibli, gäbe es keinen EHC. Da könntest Du noch jahrelang Deine Saisonkarte zahlen. Bzw. wenn Schibli nichts einschiessen würde, wären die Preise für die Saisonkarten so exorbitant hoch, dass es keine(r) mehr kaufen würde. Du finanzierst allenfalls Teil Deines Hobbys. Schibli subventioniert den Rest.

Das ist so schlicht falsch. Ohne einen Mäzen wie Schibli gäbe es vielleicht keinen EHC Kloten in der höchsten Spielklasse. Den Verein EHC Kloten würde es aber sehr wohl weiterhin geben.
Natürlich ist Schiblis finanzielle Unterstützung wichtig und verdient auch meine volle Anerkennung und Dankbarkeit. Daraus abzuleiten, er finanziere den Fans ihr Hobby oder bezahle indirekt deren Saisonkarten, ist aber deutlich zu einfach.
Schibli finanziert in erster Linie den Profibetrieb und damit den Anspruch, in der National League mitzuspielen. Das ist ein entscheidender Unterschied.

Und bevor man einen Mäzen zum unersetzbaren Retter des gesamten Vereins erklärt, lohnt sich vielleicht ein Blick nach München zu 1860. Dort sieht man ziemlich eindrücklich, wohin eine solche Abhängigkeit führen kann.
 
#8
Das ist so schlicht falsch. Ohne einen Mäzen wie Schibli gäbe es vielleicht keinen EHC Kloten in der höchsten Spielklasse. Den Verein EHC Kloten würde es aber sehr wohl weiterhin geben.
Natürlich ist Schiblis finanzielle Unterstützung wichtig und verdient auch meine volle Anerkennung und Dankbarkeit. Daraus abzuleiten, er finanziere den Fans ihr Hobby oder bezahle indirekt deren Saisonkarten, ist aber deutlich zu einfach.
Schibli finanziert in erster Linie den Profibetrieb und damit den Anspruch, in der National League mitzuspielen. Das ist ein entscheidender Unterschied.

Und bevor man einen Mäzen zum unersetzbaren Retter des gesamten Vereins erklärt, lohnt sich vielleicht ein Blick nach München zu 1860. Dort sieht man ziemlich eindrücklich, wohin eine solche Abhängigkeit führen kann.
Und das ist genau der Punkt: die meisten, mich inklusive, interessiert in erster Linie National League Spitzenhockey im Schluefweg! Die Junioren- und Vereinsarbeit in Ehren, aber das lockt mich in der Regel kaum oder nie in den Schluefweg. Ich will die Besten des Landes gegen mein Kloten spielen sehen und die Sponsoren lassen auch mehr Kohle springen, wenn ihr Logo in der National League, anstatt in der Swiss League, zu sehen ist. Wenn einem die Ligazugehörigkeit und der sportliche Gehalt egal sind, dann kann man auch Bülach schauen gehen. Da gehts zwar auch zur Sache, aber auf bescheidenerem Niveau, günstiger und weniger Zuschauer.

Doch, ich würde sagen es ist tatsächlich sehr einfach: wenn Schibli & Friends hier nicht regelmässig die Löcher stopfen, dann wirds eng oder verdammt teuer für jeden Einzelnen von uns! Und solche Bedingungen hält der Profibetrieb nicht lange aus und dann ist Kloten wieder MINDESTENS eine Etage tiefer. Dann stehen die Sponsoren noch weniger Schlange als sie es ohnehin schon (nicht) tun und wer pilgert dann bei diesen Gegnern noch in den Schluefweg....? Rein hypothetisch gesprochen glaube ich, dass bei einem erneuten Abstieg viel weniger Leute dem EHC die Stange halten würden, als dies noch 2018-2022 der Fall war.

Bin erstaunt, dass nach all den Fast-Konkursen und dem Abstieg gegenüber Schiblis Finanzspritzen bei einigen eine fast schon non-chalante Haltung durchschimmert.
 
Zuletzt bearbeitet:
#9
Und das ist genau der Punkt: die meisten, mich inklusive, interessiert in erster Linie National League Spitzenhockey im Schluefweg! Die Junioren- und Vereinsarbeit in Ehren, aber das lockt mich in der Regel kaum oder nie in den Schluefweg. Ich will die Besten des Landes gegen mein Kloten spielen sehen und die Sponsoren lassen auch mehr Kohle springen, wenn ihr Logo in der National League, anstatt in der Swiss League, zu sehen ist. Wenn einem die Ligazugehörigkeit und der sportliche Gehalt egal sind, dann kann man auch Bülach schauen gehen. Da gehts zwar auch zur Sache, aber auf bescheidenerem Niveau, günstiger und weniger Zuschauer.

Doch, ich würde sagen es ist tatsächlich sehr einfach: wenn Schibli & Friends hier nicht regelmässig die Löcher stopfen, dann wirds eng oder verdammt teuer für jeden Einzelnen von uns! Und solche Bedingungen hält der Profibetrieb nicht lange aus und dann ist Kloten wieder MINDESTENS eine Etage tiefer. Dann stehen die Sponsoren noch weniger Schlange als sie es ohnehin schon (nicht) tun und wer pilgert dann bei diesen Gegnern noch in den Schluefweg....? Rein hypthetisch gesprochen glaube ich, dass bei einem erneuten Abstieg viel weniger Leute dem EHC die Stange halten würden, als dies noch 2018-2022 der Fall war.

Bin erstaunt, dass nach all den Fast-Konkursen und dem Abstieg gegenüber Schiblis Finanzspritzen bei einigen eine fast schon non-chalante Haltung durchschimmert.
Ich verstehe deinen Punkt und bin da auch gar nicht so weit weg von dir. Natürlich wollen wir alle den EHC in der National League sehen, und ohne Schibli und andere Geldgeber wäre das wohl kaum möglich. Das möchte ich auch überhaupt nicht kleinreden.

Für mich bedeutet Treue aber eben auch, dass man weiterhin in den Schluefweg geht, wenn die Gegner nicht mehr Lausanne, Zug, Bern oder ZSC heissen. Nicht nur dann, wenn Spitzenhockey (haha, das gibts ja bei uns momentan auch eher selten ;))geboten wird. Aber das darf natürlich jeder etwas anders sehen.

Dankbar für Schiblis Engagement zu sein und gleichzeitig diese grosse Abhängigkeit kritisch zu sehen, widerspricht sich für mich nicht.
 
#10
Bin erstaunt, dass nach all den Fast-Konkursen und dem Abstieg gegenüber Schiblis Finanzspritzen bei einigen eine fast schon non-chalante Haltung durchschimmert.
Die Fast-Konkurse wurden durch die massive Abhängigkeit von Einzelpersonen mindestens begünstigt. Es kritisch zu sehen wenn der Verein wieder auf eine ähnliche Abhängigkeit zusteuert ist das Gegenteil von nonchalant. Und die Drohkulisse, dass der Club nur mit strukturellem Defizit überhaupt lebensfähig ist und eine Daseinsberechtigung hat befeuert diese Abhängigkeit ideell ebenfalls.
 

Pasc94

Hockeygott
#11
Es hat doch gar niemand gesagt, dass die Finanzspritzen oder Mäzentum unkritisch sind. Es wurde lediglich die Dankbarkeit gegenüber Schibli ausgesprochen und das man ohne diesen Mann wohl nicht mehr Spitzensport im Schluef sehen würde...

Edit: Das die Erfolgsrechnung derart negativer ausgefallen ist als letzte Saison hat bestimmt zu einem Grossteil mit dem Sportlichen zu tun. Als nicht zu unterschätzenden Nebeneffekt würde ich aber die Spaltung der Stehplätze und dem Verein zu Saisonbeginn ansehen.
 
Zuletzt bearbeitet:
#12
Aber ist es nicht so, dass alle Clubs von irgend einem grösseren Geldgeber im gewissen Sinne abhängig sind? Ohne das jetzt zu werten, aber faktisch hätte wahrscheinlich jeder National League Club ein Problem wenn sein Haupt Sponsor/Investor/Geldgeber/Mäzen oder wie auch immer genannt, abspringt. Ich finde Jan Schibli gebührt auf jeden Fall ein grosser Dank dafür, auch dass er kein grosses Brimborium darum macht, nötig hätte er das ja mit Sicherheit nicht. Und langweilig wäre Ihm wahrscheinlich auch nicht 🤪
 

ElBarto

Stammspieler
#13
Überleg mal was du da sagst. Wenn es keinen Mäzen gäbe, wie Schibli, gäbe es keinen EHC. Da könntest Du noch jahrelang Deine Saisonkarte zahlen. Bzw. wenn Schibli nichts einschiessen würde, wären die Preise für die Saisonkarten so exorbitant hoch, dass es keine(r) mehr kaufen würde. Du finanzierst allenfalls Teil Deines Hobbys. Schibli subventioniert den Rest.
Nein ich finanziere mein Hobby selbst. Wer würde denn noch ins Stadion kommen wenn wir für die Saisonkarte das doppelte bezahlen müssten?

Er finanziert die viel zu hohen Spielerlöhne im Eishockey. Angebot und Nachfrage stimmt hier überhaupt nicht mehr überein. Der CH Hockeymarkt gibt eigentlich gar nicht so viel her dass man solche Löhne rechtfertigen könnte. Und da liegt das Hauptproblem und dieses Problem hat eben jeder Verein.

Wie schon gesagt worden ist; den EHC würde es trotzdem geben. Einfach nicht in der National Lesgue.

Ich bin Schibli auch dankbar dass er das macht und masse es mir daher auch nicht an, von ihm zu verlangen, er müsse noch mehr Geld einschiessen. Stichwort wenn man mehr in den Sport investiert.

Aber er finanziert mein Hobby nicht😉

Am Ende hätten die Mäzen die Möglichkeiten sich zusammen zu schliessen und dem Ganzen den Riegel zu schieben. Aber solange alle das Spiel mitmachen wird sich auch nichts ändern.
 
#14
Da ist teilweise etwas gar viel Sozialromantik in den Beiträgen.
Würde das strukturelle Defizit (und ich glaube nicht, dass der EHC Kloten jemals selbsttragend sein wird) nicht von Schibli gedeckt, gäbe es mittelfristig keinen EHC Kloten mehr. In der Swiss League wäre die ganze Sache noch viel defizitärer, als in der NLA A. Hat man die Jahre unter Schälchli gesehen. Und ein Mittelfeldclub in der Swissleague zu sein wird finanziell auch nicht funktionieren. Siehe z.B. Winterthur. Kein Mensch würde sich für ein solches Produkt interessieren. Da wäre die Sog-Wirkung vom ZSC und vom restlichen sportlichen und kulturellen Angebot im Grossraum Zürich viel zu gross. Auch die Juniorenbewegung wäre mittelfristig gefährdet. Aktuell ist Kloten ein interessantes Pflaster, weil die Promotion in die erste Mannschaft, als NLA-Spieler, möglich ist.
Und die Abhängigkeit von einem Mäzen zu kritisieren. Natürlich, Schibli wäre wohl der Erste, der das auch gut finden würde... Und ist ja glücklicherweise nicht so dass Schibli ein Luftschloss aufbaut, mit sehr grossem Defizit. Und wenn er dann einmal keine Lust mehr auf das Spielzeug hat, das Defizit so gross ist, dass niemand mehr einsteigen will. So wie damals bei den US/CAN-Investoren oder nach Gaydoul.
Mit Schibli haben wir jemanden, der das irgendwie bodenständig, mit gutem Augenmass angeht. Auch volksnah ist.
Aber natürlich: mein reines Fan-Herz hätte es auch lieber, wenn Kloten immer vorne mitspielen könnte. Geld kein Thema wäre. Aber das ist es halt nicht. Wenn der Club langfristig in der NLA überleben soll ist die Kohle ein wichtiges Thema.
Aber natürlich: wie schön war das damals, als der EHC Kloten bzw. das Defizit des EHC Kloten eine kleine Budgetposition in der Marketingabteilung der Swissair war. Bestenfalls die Dezimalrundung des Geschäftsberichts der Swissair beeinflusste. Ja, das waren noch Zeiten, damals...
 
#15
Interessantes aus dem Geschäftsbericht des EHC Kloten.
Die Saison 25/26 wird vom sportlichen her als "neutral" eingestuft. Seit Aufstieg nun somit 2 Saisons mit überperformance, 1 neutral, 1 negativ.
Für die Saison 2026/27 wagt man bewusst keine Prognose (langfristiges Ziel ein Top 10 Club zu werden).

Finanzielles:
Vergleich Vorjahr 500 TCHF weniger Einnahmen aus der Gastronomie, 700 TCHF weniger aus Ticketing/Marketing.
Hat man letztes Jahr lediglich einen Verlust von -400 ausgewiesen, steigt der 2025/26 auf 1.2 Mio. an. Finanziert wird das dann mit sogenannten Sanierungsbeträgen, so dass der offizielle Abschluss einen Gewinn von 16 TCHF ausweist.
Randnotiz: in der abgelaufenen Saison wurde die letzte Tranche (250k) des Covid-Kredites zurückbezahlt.

Es dürfte klar sein, woher die 1.2 Mio. kommen: von Schibli und Friends!

Danke Jan, Danke, Danke, Danke, Danke. Danke für die Finanzierung meines Hobbys!! Man kann Ihnen einfach nicht genug Danke sagen!

Man sieht wie wichtig der sportliche Erfolg ist. 1.2 Mio. weniger Einnahmen, weil sportlich schlecht lief. Kleines Rechenbeispiel. Zusätzlich 500k in Sport investiert. Dafür wieder gleiche Ticketing und Gastronomieeinnahmen wie im Vorjahr (+1.2 Mio.). Ergebnis +700k.
Aber ja ich weiss, so einfach ist es nicht. Aber das Rechenbeispiel musste ich einfach bringen.
Sprich hätte man aus der Gastronomie und Ticket den gleichen Erfolg, wie die Saison zuvor, wäre man fast bei einem ausgeglichenen Budget? 🤔

Dann wissen sie ja, was zu tun ist.. sportlicher Erflog und happy Fans, dan kratzt man an der schwarzen Null.
 
#16
Sprich hätte man aus der Gastronomie und Ticket den gleichen Erfolg, wie die Saison zuvor, wäre man fast bei einem ausgeglichenen Budget? 🤔

Dann wissen sie ja, was zu tun ist.. sportlicher Erflog und happy Fans, dan kratzt man an der schwarzen Null.
Ja. So kann man es sehen. :) Aber natürlich kommt dann da auch wieder etwas Gastronomie-Aufwand dazu, wenn man mehr verkauft. Der Rückgang von 500 TCHF Umsatz in der Gastronomie führte auch dazu, dass 150 TCHF weniger Gastronomieaufwand verbucht werden musste. Damit kann man +/- auch schön die Marge ablesen, welche in der Gastronomie entsteht: für jeden zusätzlichen Franken an Gastronomieerlös (also ohne dass weiteres Personal eingestellt werden muss), erzielt der EHC einen Gewinn von 0.7 Franken. Die Ansage von Schibli kam damals nicht von ungefähr: willst Du EHC Kloten was Gutes tun, dann geht in den Schluef und fresst und sauft. In diesem Sinne werde ich die kommende Saison noch viel herzhafter und häufiger konsumieren :)
 

Creep

Hockeygott
#17
achja, die wirklich "lukrativen" spiele für die besagten zahlen in der saison zuvor waren wohl die pre-playoff (langnau, ambri) sowie playoffpartien gegen den z.

bei den übrigen 26 vorgeplänkel-spielen habe ich nicht den eindruck, dass man kurzfristig wirklich etwas grosses bewegen kann. so waren denn auch die zuschauerzahlen in jener saison - als sportlich noch attaktiv und auch relativ erfolgreich für unsere verhältnisse gespielt wurde - nicht wirklich besser (mit 5524 im schnitt nur marginal besser als die vorsaison, noch gut 10% besser als diese saison). da glaube ich muss man wirklich endlich strukturell wege finden, wie man längerfristig das stadion wieder besser füllt (stichwort anreise oder familien & jugend - die fans der zukunft und nicht via "matcherlebnis" oder gastronomie - kein mensch fährt nach kloten, um einfach nur die beste bratwurst im land zu fressen).
 

ElBarto

Stammspieler
#18
Da ist teilweise etwas gar viel Sozialromantik in den Beiträgen.
Würde das strukturelle Defizit (und ich glaube nicht, dass der EHC Kloten jemals selbsttragend sein wird) nicht von Schibli gedeckt, gäbe es mittelfristig keinen EHC Kloten mehr. In der Swiss League wäre die ganze Sache noch viel defizitärer, als in der NLA A. Hat man die Jahre unter Schälchli gesehen. Und ein Mittelfeldclub in der Swissleague zu sein wird finanziell auch nicht funktionieren. Siehe z.B. Winterthur. Kein Mensch würde sich für ein solches Produkt interessieren. Da wäre die Sog-Wirkung vom ZSC und vom restlichen sportlichen und kulturellen Angebot im Grossraum Zürich viel zu gross. Auch die Juniorenbewegung wäre mittelfristig gefährdet. Aktuell ist Kloten ein interessantes Pflaster, weil die Promotion in die erste Mannschaft, als NLA-Spieler, möglich ist.
Und die Abhängigkeit von einem Mäzen zu kritisieren. Natürlich, Schibli wäre wohl der Erste, der das auch gut finden würde... Und ist ja glücklicherweise nicht so dass Schibli ein Luftschloss aufbaut, mit sehr grossem Defizit. Und wenn er dann einmal keine Lust mehr auf das Spielzeug hat, das Defizit so gross ist, dass niemand mehr einsteigen will. So wie damals bei den US/CAN-Investoren oder nach Gaydoul.
Mit Schibli haben wir jemanden, der das irgendwie bodenständig, mit gutem Augenmass angeht. Auch volksnah ist.
Aber natürlich: mein reines Fan-Herz hätte es auch lieber, wenn Kloten immer vorne mitspielen könnte. Geld kein Thema wäre. Aber das ist es halt nicht. Wenn der Club langfristig in der NLA überleben soll ist die Kohle ein wichtiges Thema.
Aber natürlich: wie schön war das damals, als der EHC Kloten bzw. das Defizit des EHC Kloten eine kleine Budgetposition in der Marketingabteilung der Swissair war. Bestenfalls die Dezimalrundung des Geschäftsberichts der Swissair beeinflusste. Ja, das waren noch Zeiten, damals...
Was hat das mit Sozialromantik zu tun? Ich kritisiere nur dass das CH Hockey sehr defizitär ist. Die Löhne entsprechen in keinster Weise dem was erwirtschaftet wird. (Im Vergleich zum Fussball) Und wenn man da nichts macht, wird das irgendwann wohl nicht mehr gut kommen. Es ist einfach keine gesunde Entwicklung.

Eben ich bin Schibli dankbar dass er das Spiel mitmacht und das Defizit deckt. Aber er ist, meiner Meinung nach, auch zum Teil selber schuld dass es ein solches Defizit gibt. Den ganzen Flow den man nach dem Aufstieg hatte, hat man vernichtet. Er muss die richtigen Leute am richtigen Ort haben und das hat er von mir aus gesehen nicht. Auch die Transfers passen überhaupt nicht zu unserer angespannten finanziellen Situation. Der eigene Nachwuchs wird komplett ignoriert.

Mir sind halt die Bossert Jahre geblieben. Der hat es geschafft, nach einigen Jahren wo er das Defizit decken musste, den Verein fast selbsttragend zu halten. Aber dafür muss man auch auf den Nachwuchs setzen. Und das macht man im Moment überhaupt nicht.
 
#19
Die Frage ist halt, welchen Anteil auch Marjamäki an der quasi nicht vorhandenen Nachwuchsförderung hatte. Ich vermute doch, dass er da wesentlich mit in der Verlosung ist. Nun ist es an Schödi, dem Umfeld "den Gang rein zu tun" und an Liniger, Eier zu zeigen und gewissen Jungs ins kalte Wasser zu werfen. Natürlich wird er es nur tun, wenn sie auch die nötige Qualitäten haben, aber es gibt schon ein paar Jungs, welche eine Chance oder mehr Eiszeit (Meiers!) verdient haben. Hopp Chloote!
 
#20
Nun ist es an Schödi, dem Umfeld "den Gang rein zu tun" und an Liniger, Eier zu zeigen und gewissen Jungs ins kalte Wasser zu werfen. Natürlich wird er es nur tun, wenn sie auch die nötige Qualitäten haben, aber es gibt schon ein paar Jungs, welche eine Chance oder mehr Eiszeit (Meiers!) verdient haben. Hopp Chloote!
Liniger hat letzte Saison „Eier gezeigt“ und neben anderen U20-Spielern schon zwei Spieler des damaligen U18-Jahrgangs (2008) in der ersten Mannschaft eingesetzt. Also jener Jahrgang, in dem die Klotener Mannschaft im Meisterschaftsfinal stand und dem auch sein Sohn angehört. Derweil vom diesjährigen U18-Jahrgang (2009) mit Philip Moser und Laurin Rupli gerade zwei Klotener mit der U18-Nati an einem der zwei prestigeträchtigsten U18-Turniere teilnehmen.
 
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